Die besten Forex Trading Strategien 2017

Mit dem Devisenhandel können auch Privatanleger Geld verdienen, allerdings müssen sie entsprechende Strategien anwenden, um langfristig Erfolg zu haben. Nicht jede Forex Strategie ist jedoch zielführend, denn im Devisenhandel gibt es einige psychologische Herausforderungen, die es gilt, zu meistern. Wenn Trader einige einfache Faktoren berücksichtigen, sind sie bereits einen Schritt weiter.

Entry

Jede Handelsposition beginnt mit dem sogenannten Entry. Der Anleger muss demzufolge den idealen Einstiegspunkt finden. Diesen Entry muss er mit jedem Trade erneut finden, denn ein Einstiegspunkt, der regelmäßig nach immer denselben Mustern Erfolg verspricht, gibt es nicht, da der Forex-Markt sehr volatil ist, was bedeutet, dass er immer in Bewegung ist und schon geringe Kursänderungen Gewinne beziehungsweise Verluste bedeuten können. Der ideale Einstiegspunkt lässt sich am besten durch die Auswertung historischer Kursdaten finden. Die Kursentwicklung wird meistens in einer Liniengrafik dargestellt, auch die Auflistung der Kurse der vorangegangenen Tage in Tabellenform ist möglich. Es handelt sich um eine Trendanalyse, da historische Kursdaten immer von einem gewissen Trend ausgehen, den der Trader aus der Grafik oder Auflistung interpretiert. Indikatoren und Preispunkte sind nützliche Helfer, um den idealen Handelszeitpunkt herauszufinden. Auf diese Weise gelingt es dem Trader, die Kursbewegung in eine bestimmte Richtung als Trend zu erkennen.

Der Exit

forex trading strategienNeben einem guten Einstiegszeitpunkt braucht es natürlich auch den passenden Ausstiegszeitpunkt. Dieser ist immer dann gegeben, wenn sich Gewinne abzeichnen. Die Wahrscheinlichkeit sollte bei über fünfzig Prozent liegen. Hat der Anleger erst einmal den idealen Einstiegszeitpunkt gefunden, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch der passende Ausstiegszeitpunkt gefunden wird, denn beide Faktoren beeinflussen sich wechselseitig. Die beste Vorgehensweise ist immer noch, das Verlustrisiko durch Stop Loss nach unten hin zu begrenzen. Der Trader sollte technische Indikatoren verwenden, um Handelssignale rechtzeitig zu erkennen. Unter dem Suchbegriff „Forex Indikatoren“ findet der Trader weitere Informationen zu diesem Thema.

Die Positionsgröße

Mit dem Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt hat der Trader die wichtigsten Parameter festgelegt. Diese müssen jedoch zu der Positionsgröße passen, damit der Trade erfolgreich ausgeführt werden kann. Anfänger sollten immer mit geringen Hebeln handeln und sich vorsichtig an das Forex-Trading herantasten, denn viele Privatanleger unterschätzen die Wirkung des volatilen Devisenmarktes. Anleger sollten nie mehr als fünf Prozent ihres Handelskapitals auf eine Position setzen. Abhängig von der Erfahrung und der Kapitalunterlegung kann diese Größe variieren. Am besten ist, die Positionsgröße prozentual von dem gesamten Handelskapital zu berechnen. Auf diese Weise legt der Trader Gewinne und Verluste von Anfang an fest.

Das Portfolio

forex strategieDas Portfolio muss zu den bereits angeführten Faktoren passen. Ein Begriff, auf den Anleger nicht nur beim Handel mit Devisen stoßen wird als Risikodiversifikation bezeichnet. Das Risiko sollte so breit wie möglich gestreut werden, was bedeutet, dass sich der Trader nicht nur auf einen Markt verlassen sollte. So kann es sinnvoll sein, neben dem Forex-Handel auch auf Differenzkontrakte (CFDs) oder Binäre Optionen zu setzen. Das Investieren in verschiedene Märkte setzt jedoch entsprechende Kenntnisse voraus. Auch innerhalb des Devisenmarktes ist eine Risikostreuung möglich, indem Anleger nicht nur ein Währungspaar handeln, sondern verschiedene. Das meist gehandelte Währungspaar ist EUR/USD. Anleger handeln Währungen, indem sie immer eine Währung kaufen und gleichzeitig eine andere verkaufen. Dieser Vorgang hat jedoch weniger mit dem physischen Besitz zu tun, als damit, dass Anleger auf fallende (verkaufen) oder steigende (kaufen) Kurse setzen, denn der Währungshandel ist nichts anderes als die Spekulation auf Kursentwicklungen. Der Euro, der US-Dollar, das Britische Pfund Sterling, der Japanische Yen, der Französische Franc sowie der kanadische und australische Dollar gehören zu den Hauptwährungen (Majors). Diese Währungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Zahlungsmittel in Ländern mit wirtschaftlich, sozial und politisch stabilen Verhältnissen sind. Ihr Wert ist entsprechend hoch und daher sind sie für die Weltwirtschaft unverzichtbar.

Entsprechend liquide ist der Forex-Markt für diese Währungen, die weniger risikobehaftet sind als die sogenannten Exoten. Dabei handelt es sich um Währungen aus wirtschaftlichen, sozialen und politisch weniger stabilen Ländern. Daher unterliegen die Kurse hohen Schwankungen, denn die politische und wirtschaftliche Lage in diesen Ländern ist nicht verlässlich und nicht für einen längeren Zeitraum vorhersehbar. Zu den Exoten gehört zum Beispiel die Türkische Lira. Auch die Währungen von Entwicklungsländern wie Afrika und den Schwellenländern wie Brasilien oder Indien gehören in diese Kategorie. Diese Währungen werden weniger häufig nachgefragt wie die Majors, daher ist der Devisenmarkt in diesen Ländern auch entsprechend weniger aktiv und liquide. Aus diesem Grund sind diese Währungen weniger wert als die Majors. Der einzige Vorteil besteht darin, dass bei diesem Währungshandel die Renditen aufgrund des involvierten Risikos höher ausfallen können als bei den Majors.

Scalping

Eine bekannte Forex Strategie ist das Scalping, die allerdings nur von erfahrenen Tradern angewendet werden sollte. Es handelt sich um das extrem schnelle Öffnen und Schließen einzelner Positionen, um auch kleineste Gewinne mitzunehmen. Trader, die diese Vorgehensweise anwenden, handeln täglich häufig mehr als 50 Positionen. Nicht jeder Broker bietet diese Strategie an, da sie sich im Grunde genommen gegen die eigenen Interessen richtet. Viele Broker agieren als Market Maker, das heißt, sie leiten die Order nicht an den Liquiditätspool auf dem Finanzmarkt weiter, sondern stellen die Kurse selbst und sorgen damit für das entsprechende Handelsvolumen. Häufig eröffnen sie eine Position gegen die Trader. Mit diesen extrem kurzen Haltezeiten haben sie jedoch kaum die Möglichkeit, entsprechend auf diese Positionen zu reagieren, was einen Gewinn für den Trader und einen Verlust für den Broker bedeuten kann. Das Scalping betrachtet die Markttrends nur in einem sehr kleinen Ausschnitt und verzichtet auf die langfristige Analyse von Marktdaten.

Fazit

Die eine richtige Forex Strategie gibt es nicht, vielmehr gilt es, unter den verschiedenen Möglichkeiten diejenige zu finden, die am besten zu den eigenen Anforderungen und finanziellen Verhältnissen passt. Am wichtigsten ist ein bedarfsgerechtes und bewusstes Risikomanagement. Die Kunst liegt allerdings im Kombinieren und so lohnt es sich, vor dem Eröffnen einer Position alle wichtigen Fakten zusammenzutragen, diese auszuwerten und dann auf die eigenen Trades zu übertragen. Mit sollte die besten Forex Broker auswählen um seine Strategie zu verfolgen. Daher empfiehlt sich unser Broker Vergleich sowie unser Fx Test.

Forex Strategie am 8. November 2016 ist bewertet mit 5.0 of 5