Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Wegen der umfangreichen Neugestaltung der Sammlungen sind die Ausstellungsräume des Museums vorübergehend für Besucher geschlossen. Besuchen Sie uns wieder zur Neueröffnung am 26. April 2013.
Der Veranstaltungsbereich in der Historischen Villa Metzler bleibt durchgehend geöffnet.

Das Museum

Das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt am Main zählt zu den bedeutendsten internationalen Museen seiner Art. Seine Entstehungsgeschichte beginnt 1877 mit der Gründung des Mitteldeutschen Kunstgewerbevereins durch Frankfurter Bürger.
Seit 1985 wird die Mehrzahl der 30.000 Exponate übersteigenden Sammlung der Öffentlichkeit in einem Neubau dauerhaft präsentiert. Die neue Museumsanlage ist ein Entwurf des New Yorker Stararchitekten Richard Meier.

Die ursprüngliche Sammlung

Die ursprüngliche Sammlung erhielt 1885 erstmals in zwei Sälen in der Neuen Mainzer Straße permanente Ausstellungsräume. 1921 wurde das Museum städtisch. Das inzwischen als Museum für Kunsthandwerk Frankfurt am Main bekannte Haus wurde im II. Weltkrieg zerstört. Erst 1965 konnten wieder Teile der Sammlung in der Villa Metzler am Schaumainkai gezeigt werden. Die provisorische Unterkunft in dem 1803 erbauten Frankfurter Bürgerhaus erlaubte es allerdings nur, einen Bruchteil der Schätze auszustellen.

Richard Meier-Bau

Schon vom „Eisernen Steg“, der die historische Innenstadt Frankfurts mit dem südlichen Mainufer verbindet, erblickt man den strahlend weißen Gebäudekomplex des Museums, der über die Platanenreihe der Uferpromenade ragt. Seit 1985 wird die Sammlung in dem Museumsbau des New Yorker Architekten Richard Meier ausgestellt. Das architektonisch herausragende Gebäude legt sich winkelförmig, mit respektvollem Abstand um die klassizistische Villa Metzler mit der er lediglich durch eine schmale gläserne Brücke im ersten Obergeschoss verbunden ist.

Europäische Moderne der 1920er

Ohne auf sein charakteristisches, von der europäischen Moderne der 1920er Jahre inspiriertes Formenrepertoire zu verzichten, orientierte sich Richard Meier bei der Gestaltung des Baus an den Vorgaben der Villa, die sinnvoll in den neuen Museumskomplex einbezogen werden sollte. So leitet sich der Grundriss des Erweiterungsbaus von einem quadratischen Raster ab, dessen 16 gleichgroße Quadrate jeweils dem Grundriss der Villa entsprechen.